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Torres del paine

 

Reisebericht Fahrradtour:
„Fast am Ende der Welt 2008“

 

01.03.2008 Abfahrt von Nürnberg/Duisburg

Nachmittags trafen sich die meisten am Nürnberger Bahnhof, um nach Frankfurt zu fahren (Abflug 19:40). Sebastian fuhr aus Duisburg nach Frankfurt mit dem Zug. Die Reise fing mit Aufregung an. Aufgrund eines Sturms wurde der Zug Verkehr von Würzburg nach Frankfurt über Fulda umgeleitet. Wir kamen mit 2 Stunden Verspätung in Frankfurt an und mussten zu unserem Flugzeug rennen. Dazu gab es Bombenalarm am Flughafen. Am Ende ging jedoch alles gut!

 

BAhnhof_Nuernberg

 

Auch in Madrid ging es aufregend weiter. Die Besatzung des Flugzeugs musste ausschlafen und wir mussten bis ca. 03:00 Uhr am Flughafen warten.

 

Tafel_Madrid

 

02.03.2008 Flug nach Puerto Montt

Der Flug von Santiago nach Puerto Montt war fantastisch! Wir hatten gutes Wetter und konnten die unzähligen Vulkane vom Seengebiet aus der Luft betrachten.

 

Vulkan_Mocho

 

02.03.2008 – 03.03.2008 Ausspannen am Fjord Reloncaví

Wir übernachteten in einer Anlage direkt am Meer. Hier der Blick aus dem Fenster des Frühstückraums.

 

Fjord_Reloncavi

 

Am 03.03.2008 um 12:00 Uhr schifften wir auf die Fähre nach Chaitén ein. Es war nicht ganz so einfach wie gedacht. Die gebuchte Fähre fuhr wegen Unwetters im Süden an diesem Tag nicht und wir mussten auf eine kleinere ausweichen. Es war spannend!

 

Faehre_Chaiten

 

Die Schiffsreise (11 Stunden) war jedoch wunderschön, Sonne und ruhige See mit herrlicher Sicht auf die Fjorde.

 

Fjorde

 

03.03.2008 – 05.03.2008 Chaitén

In Chaitén kamen wir um Mitternacht am 03.03.2008 an . Hier versorgten wir uns mit Proviant für die weitere Reise und probierten unsere Fahrräder aus. Das Mittagessen war sehr lecker. Hier die "Sierra (Fischsorte) a la Plancha" :

 

Sierra

 

Bei unserer Probefahrt fuhren wir zu einem Strand.

 

Bei Chaiten

 

Dort begrüßten uns ein paar Delphine:

 

Delphine

 

05.03.2008 Chaitén – Yelcho

Unsere ersten Fahrradkilometer! Erst ging es 24 km auf Asphalt, dann noch mal 30 auf Schotter voran. Wir erreichten das Ufer des Yelcho Sees und kamen gegen 14 Uhr in unserem Hotel an.

 

Brücke_Yelcho

 

Hier schafften wir noch die Wanderung zum Yelcho Gletscher.

 

Weg_Yelcho_letscher

 

Yelcho_Gletscher

 

Am nächsten Tag früh genossen wir einfach nur die traumhafte Sicht rund um den Yelcho See!

 

Berge_Yelcho_See

 

06.03.2008 Yelcho - Villa Vanguardia

An diesem Tag haben wir 54 km Schotter und dabei ca. 1000 Höhenmeter bezwungen. Am Ende des Tageserreichten wir Villa Vanguardia (acht einsame Hütten).

 

Carretera_Austral


Villa_Vanguardia

 

07.03.2008 Villa Vanguardia – El Pangue

Eine lange Strecke (77 km)! Eigentlich ging es nur am Fluss (Rio Palena) entlang, allerdings immer hoch und runter, so dass am Ende ca. 900 Höhenmeter bewältigt wurden.

 

Rio_Palena

Am Abend kamen wir in El Pangue an. Eine wunderschöne Anlage!

 

El_Pangue

 

Und dann haben wir eine Kleinigkeit gegessen!

Asado_Patagonico

 

08.03.2008 El Pangue

In El Pangue gönnten wir uns einen "Ruhetag". Es regnete etwas (zum ersten Mal auf dieser Reise). Einige machten eine Wanderung am Fluss entlang.

 

Lago_risopatron

 

rio_risopatron

 

Am Nachmittag wanderten wir zum Hängenden Gletscher und konnten miterleben, wie ein großes Stück Eis herunterkrachte. 

 

Ventisquero_colgante

 

09.03.2008 El Pangue — Puyuhuapi

Nach einer kurzen Etappe gelangten wir im Paradies an ("Puyuhuapi Lodge und Spa" - nur mit dem Boot über den Fjord zu erreichen!)...

 

Puyuhuapi_lodge

 

...und badeten in 37 Grad warmem Wasser! Jörg meinte: Yuri, es ist einfach geil! und du darfst es auch so im Internet publizieren!

 

Thermen_Puyuhuapi

 

Am nächsten Früh mussten wir leider das Paradies wieder verlassen.

 

Puyuhuapi_Fjord

 

Puyuhuapi_Lodge

 

10.03.2008 - Puyuhuapi - Villa Amengual

Das war der fahrradtechnische Höhepunkt der Tour, die "Cuesta Queulat“ mit 500 Höhenmetern - Serpentinen mit gleichbleibender Steigung und wunderschönen Ausblicken auf die Gletscher rundherum!

 

Ventisquero

 

Carretera_Austral

 

Am Abend kamen wir in Villa Amengual (200 Einwohner) an. Hier unsere Gastgeber beim Wolle-Spinnen.

 

Villa_Amengual

 

11.03.2008 Villa Amengual – Mañihuales

Zum Frühstück ein Geschenk der Natur! Als wir am Lago las Torres ankamen, glaubten wir noch zu schlafen und märchenhaft zu träumen!

 

Lago_las_torres

 

Danach wieder 40 km des schlimmsten Schotters dieser Welt! Umgeben von zauberhafte Natur.

 

rio_las_torres

 

Wie jeden Tag musste Moises - unserer Mechaniker- auch hier die Fahrräder wieder instand setzen.

 

Fahrradservice_Manihuales

 

12.03.2008 Mañihuales – Coyhaique

Jetzt sind wir in der Zivilisation angekommen! Die Straße ist geteert und wir sehen zu beiden Seiten ganz normale Farmen. Die Wälder hier wurden schon vor Jahrzehnten brandgerodet. Viele alte, verbrannte Bäume liegen noch in den Feldern. Hier verlassen wir gerade unsere Pension.

 

Fahrradgruppe_Manihuales

 

Carretera bei Coyhaique

 

Am Rande des Weges ein Gaucho.

 

Reiter

 

Jetzt endlich am Ziel - kurz vor Coyhaique am Ende der Schotterstrasse.

 

bei_Coyhaique

 

Und nun sind wir wirklich angekommen!!

 

Ankunft_Coyhaique

 

Zur Belohnung noch eine Kleinigkeit zum Essen (bestes argentinisches Chorizo-Rindfleisch).

 

Bife_de_Chorizo

 

13.03.2008 Coyhaique - Balmaceda - Punta Arenas

Von Coyhaique fahren wir mit dem Shuttle zum Flughafen Balmaceda (ca. 1 Stunde), dann fliegen wir über das "Südliche Innland-Eisfeld" nach Punta Arenas.

 

Campo_de_hielo_sur

 

Und dann sind wir in der südlichsten Großstadt der Welt:

 

Punta_arenas

 

14.03.2008 - Punta Arenas; Magellanstraße

Heute besuchten wir eine riesige Pinguinkolonie auf der Insel Magdalena sowie eine Robbenkolonie auf der Insel Marta in der Magellanstraße.

 

Pinguine

 

15.03.2008 Puerto Natales

Puerto Natales liegt wunderschön am Fjord "Última Esperanza" (letzte Hoffnung). Hier ankerte heute das Kreuzfahrtschiff "Bremen".

 

Fjord_der_letzten_Hoffnung

 

16.03.2008 Puerto Natales - Torres del Paine

Vorbei an der Milodon-Höhle fuhren wir zum Nationalpark Torres del Paine. Am Parkplatz der Milodón-Höhle trafen wir diesen Fuchs.

 

Fuchs

 

Und da sind sie, die mystischen Torres del Paine!

 

Torres_del_paine

 

Gleich nach unserer Ankunft machen wir eine kleine Wanderung zum Grey-See. Hier mündet der Grey-Gletscher:

 

lago_grey

 

Grey_Gletscher

 

Und das war der Blick aus unserem Hotelfenster.

 

Rio_Serrano

 

17.03.2008 - 18.03.2008 Nationalpark Torres del Paine

Der Tag fing wieder mit ein bisschen Abenteuer an. Wir mussten erst das Rad wechseln!

 

Reifenwechsel

 

Aber nach dem die Parkwächter unser Rad repariert hatten, konnten wir den ganzen Tag den Nationalpark genießen!

 

Cuernos_del_paine

 

Salto_Grande

 

Das ist Laguna Amarga und die Torres von der anderen Seite:

 

Laguna_amarga

 

Auf einmal waren wir mitten in eine Herde wilder Guanacos geraten.

 

rio_paine

 

Etwas Wind gab es auch!

 

Mirador del condor

 

Natürlich wollten wir auf den Gletscher. Leider war heute der zweite Regentag auf unsere Reise und am Gletscher schneite es. Die Führer erklärten uns, dass das Eisklettern mit Schnee auf dem Eis zu gefährlich sei, so mussten wir uns mit dem Besuch des Gletschers vom Wasser aus begnügen.

 

Grey_Gletscher

 

Die Farbe der Eisberge am See war schier unglaublich!

 

Eisberg_lago_grey

 

19.03.2008 Zurück nach Santiago

Eine neues Gesicht der Türme, mit frischem Schnee früh am 19.03.2008 von unserem Fenster aus gesehen.

 

Torres_del_paine

 

20.03.2008 - 21.03.2008 Santiago

Was für ein Kontrast! Wir lernten diese 4,5 Millionenstadt kennen.

 

Santiago

 

22.03.2008 - Ankunft in Frankfurt

Wir hatten einen angenehmen Rückflug und kamen sehr gut in Frankfurt an. Auch unser Gepäck war vollständig da!

 

Frankfurt