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Chile Flage
Tourverlauf
Seno Reloncavi
Vulkan Osorno
Futaleufu
Rio Futaleufu
Lago Yelcho
Villa Vanguardia
Quincho
El Pangue
Puyuhuapi Lodge & Spa
Termas de Puyuhuapi
Lago las torres
Carretera Austral vieja
Carretera Austral cerca de Coyhaique
Camino a Punta Arenas
Punta Arenas
Torres del Paine
Grey Gletscher
Salto Grande
Guanacos
Fischmarkt
Santiago
LAN Flugzeug

Fahrrad Carretera Austral

 

Detailbeschreibung

 

Fahrrad- und Trekkingtour:
"Fast am Ende der Welt"

 

Puerto Montt - Fjorde - Carretera Austral Norte - Parque Pumalín - Termas de Puyuhuapi - Nationalpark Queulat - Coihaique - Punta Arenas - Magellanstraße - Puerto Natales -  Torres del Paine - Santiago

 

Vergrößerung der Reiseroute: auf die Karte oder hier klicken

 

1. Tag: Abflug

Am Abend starten wir vom Frankfurter Flughafen, voraussichtlich mit LAN CHILE (Rail&Fly innerhalb Deutschlands). Nach einer Zwischenlandung in Madrid und einmal umsteigen in Santiago landen wir am frühen Nachmittag des nächsten Tages in Puerto Montt.

 

2. Tag: Puerto Varas (HP)

Am Flughafen von Pto. Montt wartet bereits unser Bike-Mobil – ein Kleinbus mit Fahrradanhänger samt Fahrrädern, Busfahrer und Fahrrad-Mechaniker. Wir fahren gemeinsam nach Puerto Varas am südlichen Ufer des Llanquihue-Sees, mit herrlichem Blick auf den Vulkan Osorno (2660m) und den schwarzen Vulkansandstrand gelegen. Hier werden wir nach einem Spaziergang und ggf. Kennenlernen des Kolonialstädtchens unseren ersten gemeinsamen Abend in einem urigen Fischrestaurant zelebrieren.

 

3. Tag: Puerto Varas - Puerto Montt – Chaiten (ÜF)

Heute früh können wir unsere Fahrräder ausprobieren und auswählen. Vielleich machen wir eine kleine Probe- und Spazierfahrt in der idyllischen Umgebung des Llanquihue Sees. Am Nachmittag fahren wir Richtung Puerto Montt. Nach Erkundung der Stadt und Zeit für Einkäufe, essen wir gemeinsam zu Abend in einer der vielen Garküchen am Hafen von Angelmó. Unsere Fähre nach Chaitén legt um Mitternacht ab. Je nach Schiff-Typ (sehr kurzfristige Planung der Reederei – u.U. Abfahrt am nächsten Tag) werden wir die Schiffspassage, die stets vor der Küste entlang geht und zum offenen Ozean durch die Insel Chiloé geschützt ist in Kabinen oder in Sesseln verbringen.

 

4. Tag: Chaiten – Yelcho (HP)

Am nächsten Morgen landen wir in Chaitén an. Die Stadt in der Nähe des gleichnamigen Vulkans wurde vor zwei Jahren nach dem großen Vulkanausbruch aufgegeben. Jetzt entsteht langsam wieder Leben in der Umgebung des Städtchens. Nachdem wir gefrühstückt haben, nehmen wir unsere Fahrräder und es kann endlich losgehen. Unsere ersten Fahrradkilometer! Zu Anfang geht es 24 km auf Asphalt, dann noch mal 30 auf Schotter voran. Unser Tagesziel ist das Hotel „Yelcho de la Patagonia“, einmalig am Ufer des gleichnamigen Sees gelegen. Je nach Müdigkeit können wir hier noch spazieren  oder einfach nur entspannen. Am Abend essen wir gemeinsam in unserem Hotel.

 

5. Tag: Yelcho (HP)

Heute genießen wir die unbändige Natur um den Yelcho See und werden eine Exkursion zum Yelcho Gletscher organisieren. Nach kurzer Fahrt mit unserem Bus wandern wir etwa eine Stunde, teils auf Dschungel-Pfaden bis zum tief hängenden Gletscher. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die spektakuläre Landschaft zu Fuß oder per Bike zu erkunden, bevor wir am Abend im Hotelrestaurant zusammen essen.

 

6. Tag: Yelcho - Villa Vanguardia (HP)

Unsere heutige Etappe beträgt etwa 58 km Schotter und geht das erste Stück am Ufer des zauberhaften Yelcho-Sees entlang, um dann bergauf auf die Ruta 7 (Carretera Austral) zu treffen. Nun fahren wir an Urwald mit dichtester Vegetation vorbei zu dem winzigen, aus acht einsamen Hütten bestehenden Dörfchen Villa Vanguardia. Hier, mitten in der Wildnis, werden wir herzlichst umsorgt und von den Frauen des Dorfes lecker bekocht. In zwei der Hütten nächtigen wir sehr einfach (kein Warmwasser).

 

7. Tag: Villa Vanguardia – El Pangue (HP)

Wieder eine lange Schotterstrecke, die wir an einem Tag zu bewältigen haben (71 km.) Es geht zwar grundsätzlich immer abwärts am Fluss (Rio Palena) entlang, der Weg ist jedoch sehr hügelig, so dass wir am Ende des Tages ca. 800 Höhenmeter bewältigt haben werden. Am Abend kommen wir in der einsamen, in einer Urwaldlichtung liegenden sehr komfortablen Lodge El Pangue an. Hier können wir unseren müden Beinen ein Bad im beheizten Swimmingpool gönnen oder vielleicht ein Saunabad nehmen. Abendessen im Hotel.

 

8. Tag: El Pangue (HP)

Heute unternehmen wir einen Ausflug zum „Ventisquero Colgante“ (hängender Gletscher) im „Parque Nacional Queulat“. Dafür fahren wir ein Stück (ca. 35 km) mit dem Begleitfahrzeug bis nach Puyuhuapi, einem kleinen, malerischen Dorf am Fjord, wo wir pausieren. Wir fahren weiter am Fjord-Ufer entlang bis zum Eingang des Nationalparks. Dort machen wir eine kleine Wanderung (ca. 1,5 Stunden) bis zu einem Felsvorsprung mit einem atemberaubenden Blick auf die Eismassen des Gletschers. Am Abend lassen wir es uns im Hotelrestaurant schmecken.

 

9. Tag: El Pangue – Termas de Puyuhuapi (HP)

Zu unserem heutigen Etappenziel, ein Anlegesteg südlich des Dorfes Puyuhuapi, sind es nur 30 km. Von hier werden wir mit dem Boot zu den exklusiven Puyuhuapi-Thermen gebracht, einem wahrhaftigen Zauberschloss zwischen Fjord und Urwald. Nach Zimmerbezug und Erkundung des märchenhaften Thermal-Schlosses können wir die luxuriöse Alanlage genießen. Die Zeichen stehen auf Relax, hier können wir einfach genießen (mehrere Thermalbecken mit verschiedenen Temperaturen, sowie als Zusatzangebot: überdachtes SPA, Massagen, Moorpackungen etc.). Alternativ kann die Fjordinsel auf hoteleigenen Pfaden durch den Urwald erkundet werden, die Flora mit ihrer gigantischen Artenvielfalt ist atemberaubend. Abendessen im Hotel.

 

10. Tag: Termas de Puyuhuapi – Villa Amengual (HP)

Wir fahren 65 km weiter auf der Carretera Austral, ohne Zweifel hier einer der schönsten Abschnitte. Am Anfang des Tages muss man die 500 Höhenmeter der „Cuesta Queulat“ bewältigen - das Panorama ist überwältigend. In dieser Gegend ist die Carretera besonderes interessant. Umhüllt - nicht nur von Urwald sondern auch von vielen, mit Gletschern bedeckten Bergen. Gegend Ende des Tages treffen wir auf Asphalt. Die Carretera vor und nach „Villa Amengual“ wird gerade asphaltiert. Am Abend können wir in Villa Amengual (200 Einwohner) in einer einfachen Pension schlafen.

 

11. Tag: Villa Amengual – Mañihuales (HP)

Am heutigen Tag radeln wir nach nur wenigen Kilometern auf Asphalt, bald wieder auf einer Schotterstrecke und nach ca. 30 km wieder auf Asphalt (18 km). Unterwegs können wir mehrere Wasserfälle sowie den traumhaft gelegenen See „Las Torres“ bewundern. In dem Dorf Villa Mañihuales werden wir zum Essen und Schlafen in einer einfachen Pension erwartet.

 

12. Tag: Villa Mañihuales - Coihaique (HP)

Jetzt sind wir in der Zivilisation angekommen! Die Straße ist geteert und wir sehen an beiden Seiten der Straße Farmen. Die Wälder wurden hier schon vor Jahrzehnten brandgerodet. Viele alte, verbrannte Bäume liegen noch in den Feldern. Es sind noch etwa 20 km Asphalt und ca. 50 km Schotter zu bewältigen (wir fahren die alte, nicht geteerte Carretera Austral nach Coyhaique). Am Abend angekommen, müssen wir uns von unseren Fahrrädern trennen und unsere Fahrer verabschieden. Wir übernachten in einem freundlichen Hotel in der Siedlerstadt, wo wir auch unser letztes Abendessen an der Carretera Austral genießen.

 

13. Tag: Flug Coihaique – Punta Arenas (ÜF)

Am Morgen werden wir von unserem Airport Shuttle abgeholt und zum Flughafen Balmaceda, ca. 50 km von Coyhaique entfernt, an der argentinischen Grenze (hier fängt die flache Pampa an), gebracht. Von hier aus fliegen wir nach Punta Arenas, wo wir am frühen Abend ankommen und noch etwas Zeit haben, die südlichste Stadt Chiles, direkt an der Magellanstraße, mit ihrem rauen Charme und alten Glanz zu besuchen und am Abend gemeinsam in eines der vielen Restaurants zu gehen.

 

14. Tag: Punta Arenas (ÜF)

Ein ruhiger Vormittag in Punta Arenas, evtl. mit Besuch eines der Museen oder des zum Nationaldenkmal erklärten Friedhofs, wo sich verflossener Reichtum der Schafzüchter-Barone an haushohen Mausoleen aus Marmor bewundern lässt. Nachmittags begeben wir uns auf die berühmte Meeresenge zwischen dem südlichen Ende des Kontinents und der Insel Feuerland. Wir fahren mit dem Boot zur Insel Magdalena, auf der eine gigantische Pinguinkolonie ihre Brutplätze hat. Auf einem Spazierweg zum Leuchtturm kommt man ganz nah an die vielen tausend dieser possierlichen Tiere heran. Mit etwas Glück werden wir auf der Weiterfahrt unter den vielen lärmenden Robben an den Felsen der Nachbarinsel auch See-Elefanten entdecken. (Bei schwerer See wird dieser Ausflug durch die Pinguinkolonie an der Ottway-Bucht ersetzt).

 

15. Tag: Punta Arenas – Puerto Natales (HP)

Heute brechen wir früh von Punta Arenas auf, um mit dem Bus Richtung Norden durch die patagonische Steppenlandschaft nach Puerto Natales zu fahren.
In der kleinen, am „Fjord der Letzten Hoffnung“ gelegenen Hafenstadt genießen wir bei einem Spaziergang die Sicht auf die schneebedeckte Sarmiento-Kordillere und vom Ufer aus auf Hunderte von Kormoranen und Schwarzhalsschwänen. Wer möchte, kann am Nachmittag das Meeres-Kayaking im Fjord ausprobieren (beim örtlichen Anbieter buchbar) oder lieber trockenen Fußes den Kunsthandwerksmarkt der Fischer besuchen. Am Abend essen wir gemeinsam in unserem Hotel.

 

16. Tag - Puerto Natales - Torres del Paine (HP)

Unser heutiges Ziel ist der Nationalpark Torres del Paine. Auf dem Weg dorthin besuchen wir die berühmte „Cueva del Milodón“. Hier fand man erstaunlich gut erhaltene Überreste eines prähistorischen Riesenfaultiers. Am Nachmittag kommen wir in unserer einmalig gelegenen, exklusiven Unterkunft am Nationalpark „Torres del Paine“ an, wo wir am Abend mit Blick auf die im Abendrot leuchtenden „Torres“ essen werden.

 

17. Tag – 18. Tag: Parque Nacional Torres del Paine (HP)

An zwei ganzen Tagen erkunden wir den Nationalpark „Torres del Paine“ mit seinen zahlreichen blaugrünen Gletscherseen und den steil aufragenden Granittürmen in atemberaubender subantarktischer Landschaft. Unzählige Vogelarten wie Kondore und Nandus, aber auch Guanakos sieht man sehr häufig – nur äußerst selten auch Pumas. Zu den Inklusivleistungen gehört die Tour am ersten Tag „Full Day Paine“. Auf dieser Tour kann man den Park per Auto und kleineren Trekkingtouren (jeweils 30 bis 60 min.) in seiner Gesamtheit grob kennen lernen. Am folgenden Tag gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Touren teilzunehmen. Abhängig vom Wetter und den unterschiedlichen Voraussetzungen an Fitness bzw. Teilnehmerwünschen, kann man diese Touren vor Ort buchen oder auch auf eigene Faust den Park entdecken. Einige der Möglichkeiten sind:
- Schifffahrt auf dem „Lago Grey“ (auch im Sommer treiben hier dicke Eisblöcke)
- Eisbegehung auf dem Grey Gletscher.
- Verschiedenste Tages-Trekkingtouren, teilweise mit Katamaranfahrten
- Fahrt mit dem Motorschlauchboot über den Serrano Fluss, Trekking zum Geike-Gletscher
- Reittouren, halb- oder ganztägig zu verschiedenen Zielen
Frühstück und Abendessen gibt es in unserem Hotel.

 

19. Tag: Torres del Paine – Punta Arenas - Santiago (ÜF)

Nach dem Frühstück verlassen wir den Nationalpark und fahren nach Punta Arenas zurück. Am späten Nachmittag startet unsere Maschine nach Santiago, wo wir am Abend ankommen und falls noch nicht zu müde, gemeinsam ein schönes Restaurant aufsuchen.

 

20. Tag: Santiago (ÜF)

Santiago ist eine Riesenstadt. Hier gibt es einiges zu sehen. Deshalb werden wir demokratisch entscheiden, was wir machen. Die Stadtmitte, den Präsidentenpalast (La Moneda) oder den Rundblick vom “Cerro San Cristobal“ muss man jedoch erlebt haben. Abends kann man auch einiges unternehmen, zum Beispiel im Künstlerviertel Barrio Bellavista, oder el Golf, wo sich auch unser Hotel befindet.

 

21. Tag: Rückflug

Unser Rückflug ist erst am Abend, so bleibt uns noch etwas Zeit, am Morgen weiter Santiago zu genießen und z.B. den einmaligen Kunsthandwerksmarkt „Los Domenicos“ oder eines der vielen Museen zu besuchen.

 

22. Tag: Ankunft in Frankfurt

Wir kommen am frühen Abend in Frankfurt an, von wo wieder die Möglichkeit besteht, mit dem Zug weiter zu fahren (Rail&Fly).